Aktivitäten unseres Vereins

Vorschau: Veranstaltungen im Jahr 2010

Auch dieses Jahr ist einiges für alle Pulifreunde und ihre geliebten Vierbeiner geplant und wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme an den Veranstaltungen.

24. und 25. April 2010: Hüteseminar in Roth/ Taunus

Anmeldungen bitte an:
Annette Maurer
Am Reihberg 4
64711 Erbach
Tel.: 06062- 956 062
E-Mail: g-s-h(hier Klammeraffe einfügen)t-online.de

Mai 2010: Moselfahrt

Ansprechpartnerin:
Regina Müller
Postgasse 1
56856 Zell
Tel.: 06542- 962 266
E-Mail: regina.mueller7(hier Klammeraffe einfügen)online.de
Genauer Termin wird noch bekannt gegeben.

03. Juli 2010: Sommerfest in Kleinbrach/ Unterfranken

Anmeldungen bitte an:
Cornelia Kitzol-Rudolf
Unterer Kreuzweg 19
97714 Oerlenbach
Tel.: 09725- 70 69 845
E-Mail: conny72(hier Klammeraffe einfügen)online.de
Genauere Infos folgen noch.

12. September 2010: 3. Puli Klubschau in Berndroth/ Taunus

Ansprechpartnerin:
Ulrike Bongard
Mühlenstrasse 38
52159 Roetgen
Tel.: 02471- 28 07
Fax: 02471- 990 365
E-Mail: ulrike(hier Klammeraffe einfügen)mariedon.com
Richter wird noch bekannt gegeben.

November/Dezember 2010: Weihnachtsfeier

Genauere Infos folgen noch.

URCI-Ausstellungen im Jahr 2010

Des weiteren gibt es auch einige interessante Ausstellungen der Union des Rassehundeclubs 1972 e.V. International im Laufe des Jahres 2010.
Termine können auf der Webseite des URCI eingesehen bzw. gegebenenfalls erfragt werden.

Einfach einzig artig; Hüten

Schwarzer Puli beim Hüten - Foto: Eva-Maria KrämerDamit ich flüssiger vom diesjährigen Hüteseminar des PULI DEUTSCHLAND e.V. berichten kann habe ich unseren Slogan gedreht und mache Kapitel daraus. Zuerst allgemein einiges über die beiden kurzweiligen Tage. Der Ort des Geschehens, malerisch, zwischen üppig blühenden Rapsfeldern und wunderbarem Hochwald, gelegene sehr großzügige Wiesen und Weiden. Neben dem dort abgestellten urigen Schäferwagen eingepfercht eine kleinere Herde. Immerhin ca. 15 deutsche Schwarzkopf-Schafe von sehr respektabler Größe. Sie sollten unseren Pulis helfen herauszufinden, ob sie mit dem Tagwerk hüten noch was anfangen könnten.

Unser engagierter Schäfer Stefan stellte uns seine klugen und sehr eifrigen Gehilfen, einige Bordercollies, vor. Unter zur Hilfenahme von Tafel und Kreide vermittelte er uns einigen theoretischen Stoff über das komplizierte Zusammenspiel von Hirte, Hunden und Schafen beim Hüten. Wir Neulinge im Hütewesen brauchten das natürlich dringend, wirklich.

Süße Schafe kannten wir und unsere einfach einzig artigen Pulis ja schon. Aber wie geht das zusammen? Ich meine: Möchtegern-Schäfer, ausgewiesene, aber ahnungslose Hütehunde der Rasse Puli und professionelle, sehr bewegliche und mitunter eigensinnige Schafe.

Dazu noch die für uns wirklich neuartige Bodenbeschaffenheit. Feuchtes Gras, übersäht mit Schafminen, die jedoch von den meisten Akteuren vor lauter Eifer nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen wurden. Ach ja, Wetter hatten wir auch. Viel Sonnenschein aber nicht zu warm.

Schwarzer Puli beim Hüten - Foto: Eva-Maria KrämerDie verdienten Arbeitspausen für Pulis, Schafe und Menschen wurden von Anette II (des Stefans Frau) ausgestaltet. Sie schaffte Schnittchen, Salate, Suppe, Frikadellen, Kuchen und Getränke ran. Und das immer zur richtigen Zeit und in richtig großen Mengen. Aufgestellte Tische und Bänke sorgten für weiteren Komfort unseres, für uns eher ungewohnten Aufenthalts im Freien.

artig

Unsere Pulis. Artig waren sie alle. Es gab keinen wirklichen Stress unter unseren Freunden oder mit den Bordercollies von Anette und Stefan. Artig stiegen alle gemeldeten Pulis in den Ring bzw. Pferch zu den wartenden Schafen. Das angeborene Umgehen können mit anvertrauten Nutztieren war bei unseren Hunden lediglich mehr oder weniger unter der derzeitigen alltäglichen Arbeitslast verborgen. Wir begleitenden Menschen hatten ja so gar keinen Plan vom Schafe Hüten und Treiben, und los ging's. Mit viel Freude und noch mehr Eifer gaben wir die äußerst präzisen Anweisungen unseres Meisters Stefan an unsere Pulis weiter. Gar nicht so leicht mit dem richtigen Weitergeben unsererseits und folglich verstehen hundeseits, dazu noch alles soo aufregend.

einzig

Wirklich einzig wie das so klappte mit der Zusammenarbeit Mensch - Hund - Schaf. Also, Geschwindigkeit ist keine Hexerei. Aber: schneller denken und handeln als der Hund arbeitet grenzt schon daran. Scheinbar normal für unsere Pulis, anstrengend und neu für uns Menschen. Der eine oder andere Puli zeigte seinem Führer, auf typische Art und Weise, wonach ihm der Sinn stand. Zum Beispiel jetzt und heute auf gar keinen Fall sich mit Schafe hüten beschäftigen. Lieber sich vom Geschehen entfernen und an einem schattigen, ruhigen Platz den Tag vertrödeln. Sie haben eben einen einfach einzig artigen Charakter, unsere Pulis, Toll!

einfach

Einfach waren die Tage im Taunus wirklich nicht für Tier und Mensch. Wir mussten viel lernen. Die Menschen über den Puli. Die Pulis vom Menschen. Die Pulis über die Schafe. Der Schäfer über die Pulis, usw. usw. Die Teilnehmer haben es durchweg bestens gemeistert. Nach dem Arbeitsende des ersten Tages gab für alle mehr oder weniger ausgedehnte Spaziergänge zum Entspannen. Dem Füttern unserer rechtschaffen ermatteten Arbeitshunde und dem großartigen Treffen der Pulifreunde im Gasthof folgte die von allen, wegen Sauerstoffüberdosis, herbeigesehnte Nachtruhe.

Schwarzer Puli beim Hüten - Foto: Eva-Maria KrämerDer zweite Tag war sehr schnell da und nicht mehr so voller Überraschungen und Neuigkeiten. Die Abenteurer kannten sich ja schon. Das Arbeiten mit den Tieren lief fast wie geschmiert. Dank Stefans Großzügigkeit und seinem mehr über den Puli erfahren wollen ermöglichte, dass auch der Pulinachwuchs zeigen konnte, dass auch in ihm echtes Hütepotential schlummert. Einem Schaf notgedrungen mal richtig in die Augen schauen zu müssen, war für unsere „ Kleinen“ganz schön aufregend. Selbstverständlich war dieses, insgesamt sehr professionell anmutende, Geschehen für die in großer Zahl, angereisten Besucher und die vorbeiziehenden Wanderer einfach einzig artig anzuschauen. Lohnend war der Anblick allemal. So wurden Fotos geschossen was die Kameras hergaben und Videos wurden mit Sachverstand und ruhiger Hand gedreht. Zu unser Aller Freude war Frau Eva-Maria Krämer, bekannt als eine der besten Hundefotografinnen Deutschlands, unserer Einladung nach Roth in den Taunus gefolgt. Zahlreiche gelungene Fotos sind ein Ergebnis Ihres Besuchs. Für einen Teil davon haben wir die Erlaubnis erhalten, diese für unsere Zecke zu verwenden. Danke Frau Krämer. Als Nachwuchsschäfer stelle ich fest: das Ganze war mal wieder eine wirklich gelungene Veranstaltung des PULI DEUTSCHLAND. Mein Dankeschön an alle die dazu beigetragen haben. Zeitweise war ich etwas atemlos und sprachlos. Was da so alles zwischen den Menschen und Tieren, bei dem kurzen Beisammensein, passiert ist. Zwischen meinen Pulis und mir entstand z.B. ein neues, zusätzliches Band. Unser sich gegenseitig in die Augen sehen hat nun eine zusätzliche, tiefere und besondere Bedeutung für uns bekommen. Wir wünschen uns, auch aus diesem Grund, eine Wiederholung dieses einfach-einzig-artigen Erlebnisses.

Heribert Bongard (Fotos: Eva-Maria Krämer)

Zweite Klubschau

Am 12 Juli 2009 findet in Holzhausen an der Heide unsere 2. Klubschau statt.

Puli-Planwagenfahrt durch die Weinberge

Liebe Pulifreunde,
dieses Jahr haben wir im Sommer, genau am Sonntag den 07.06.2009, einen Besuch in Zell an der Mosel geplant.

Programm

  • Wir treffen uns morgens zwischen 10:30 und 11 Uhr in Zell Merl auf dem Parkplatz des Motorbootclubs gegenüber der Postgasse.
  • Von hieraus laufen wir am Moselufer entlang nach Zell. Die Hunde haben auf dem Weg genügend Wiesen um nach der Autofahrt ausgelassen zu toben.
  • In Zell werden wir im alten Schloss zu einem gemütlichen Mittagessen einkehren.
  • Um 14 Uhr sind wir in Zell am "Schwarze Katzbrunnen" verabredet.
  • Hier erwartet uns der Planwagen zu einer eineinhalb-stündlichen Fahrt durch die Weinberge mit einer Führung durch den Weinbau.
  • Gegen 17 Uhr wollen wir uns im "St.Stefanus Weinhof" bei einer Weinprobe mit gemütlichem Zusammensein einfinden.
  • Zum Abschluss wandern wir durch die Weinberge zurück zum Parkplatz an die Mosel.

Sollte jemand vorhaben, das ganze Wochenende an der Mosel zu verbringen, besteht jederzeit die Möglichkeit bei der Zimmersuche behilflich zu sein.

Kosten

Die Kosten für den Tag pro Person betragen:
    Mittagessen bleibt jedem selbst überlassen.
    Planwagenfahrt inkl. 1 Glas Wein: 7,50 €, es werden auch Wasser oder andere Getränke angeboten.
    Weinprobe: 7,50 € für 5 Gläser Wein inkl. 2 Brötchen pro Person.

Anmeldung

Da wir für die Planung genau wissen müssen, wie viel Teilnehmer und wie viel Pulis die Mosel in Zell unsicher machen wollen, bitten wir um Zusage bis zum 04.05.2009.

Einladung und Anmeldeformular als pdf: Puliwanderung_Weinberge_2009.pdf
Einladung und Anmeldeformular als Word-Dokument: Puliwanderung_Weinberge_2009.doc

Ihre Anmeldung schicken Sie bitte an Gisela Hollmann:
Tel.: 06772-962808
E-Mail: g-s-h(hier Klammeraffe einfügen)t-online.de

Für Rückfragen steht Ihnen Regina Müller jederzeit zur Verfügung:
Tel.: 06542-962266
Email: regina.mueller7(hier Klammeraffe einfügen)online.de

Eignungstest zur Therapiehundausbildung bestanden

Weißer Pulirüde Diak Moses von Caztenelnbogen - Foto: Fam. Welter
Wir gratulieren herzlich Emil-Lucas von Catzenelnbogen mit seinem Frauchen Ute Pflaum, Prinzessin Sissy (Nagykunsagi Chiogó Igazgyöngy) mit ihrem Frauchen Regina Müller und Csöpie von Catzenelnbogen mit Frauchen Gisela Hollmann zum bestandenen Eignungstest zur Therapiehundausbildung!

Hüteseminar

Der Puli Deutschland e.V. bietet vom 1. bis 2. Mai 2009 ein Hüteseminar an. Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2009.

Hier können Sie das Anmeldeformular einschließlich weiterer Informationen als pdf-Dokument herunterladen: Anmeldeformular.pdf

Senden Sie Ihre Anmeldung bitte unterschrieben entweder per Post oder per E-Mail an:
Anette Maurer
Am Reihberg 4
64711 Erbach
Tel: 06062-956062
E-Mail: anette.maurer(hier Klammeraffe einfügen)web.de

Hüteseminar-Erfahrungsbericht: Dajana und die Wesen einer anderen Art

An unserem Sommerfest bei Familie Hollmann besuchte uns auch Frau Ingrid Günther, die, wie sich herausstellte, für den Schäfer Stefan Schmidt aus Holzhausen Hüteseminare organisiert. Sie bot uns an, mit unseren Pulis auch einmal teilzunehmen.

Hüteseminar mit dem Puli Deutschland e.V. Nachdem Elke erzählte, dass sie am 7. September 2008 für einen ausgefallenen Teilnehmer beim Seminar einspringt, beschlossen Gisela und ich, uns das Seminar wenigstens einmal anzuschauen. Wir sahen zu, wie die unterschiedlichsten Hütehundrassen nacheinander an der Herde arbeiteten und bekamen auch viel vom Schäfer und seiner Frau erklärt. Ich war mir nicht sicher, wie Dajana überhaupt auf Schafe reagieren würde. Sie kannte Schafe bis dahin leider nur an der Leine geführt und hinter einem Elektrozaun. Also habe ich den Schäfer gefragt, ob Dajana nach Ende des Seminars einmal mit den Schafen Kontakt aufnehmen könnte.

Die Teilnehmer bekamen ihre Urkunden und Dajana durfte auf die Weide. Sie beäugte die Schafe erst etwas misstrauisch, während der Schäfer mir ein paar Anweisungen gab. Auch ich stand ja das erste Mal einer Schafherde so gegenüber. Also streichelte ich einige Schafe und Dajana beschnupperte die seltsamen Wesen. Dann fing sie an, die Herde zu umkreisen und Stefan meinte, wir sollten versuchen, die Herde vom oberen Teil der Weide etwas nach unten zu treiben. Dajana trieb mir die Schafe ganz ruhig und souverän zu. Meine Aufgabe bestand darin, die Schafe zwischen mir und dem Hund zu behalten und die Richtung anzugeben. Der Schäfer und seine Border Collie-Hündin blieben zwar in unserer Nähe, brauchten aber nicht einzugreifen. Wir trieben die Schafherde den Abhang hinunter ganz bis ans andere Ende der Weide. Von Gisela und den anderen war schon eine Zeitlang gar nichts mehr zu sehen. Am Waldrand angekommen meinte Stefan, Dajana hätte ihre Arbeit für das erste Mal sehr gut erledigt. Um sie nicht zu überfordern, solle ich sie jetzt aus ihrer Aufgabe entlassen.

Auf dem Rückweg gingen Stefan und ich, uns unterhaltend, voran, gefolgt von Dajana, der Schafherde und Stefans Hündin, die jetzt die Hütearbeit übernahm.

Dajana hat das Schafehüten so richtig Spaß gemacht. Ich konnte es ihr die ganze Zeit über ansehen. Es war für mich eine ganz tolle Erfahrung, meine Pulihündin bei ihrer ursprünglichen Arbeit zu erleben. Eins steht für mich fest: An einem Hüteseminar werden wir jetzt öfter teilnehmen!!!

Am 1. und 2. Mai 2009 wird der Schäfer Stefan Schmidt ein Hüteseminar exklusiv für den Puli Deutschland e.V. abhalten. Dajana und ich sind dabei. Ich freue mich schon darauf, viele Pulis und ihre Menschen bei ihrer Begegnung mit einer anderen Art zu treffen. Denn - jeder Puli ist einfach einzig artig.

Wenn ihr auch teilnehmen möchtet, meldet euch einfach mit dem beiliegenden Anmeldeformular an.

Text: Anette Maurer

Das wirklich Große-Puli-Sommerfest (23. August 2008)

Sommerfest 2008 des Puli Deutschland e.V. - Foto: Familie Amberger 23. August 2008, am Ortsrand des schön gelegenen Holzhausen an der Haide um 10 Uhr morgens. Über das großzügige Grundstück von Gisela und Siegfried Hollmann schallten an diesem ruhigen Sonntagmorgen die Geräusche der ankommenden Fahrzeuge und das erwartungsvoll freudige Gebell zahlreicher Pulis der eintreffenden Besucher. Die folgenden sonnigen Stunden sollten es allen ermöglichen, das Große-Puli-Sommerfest gebührend zu feiern.

Unzählige Runden über die große, mit farbenfrohen Übungsgerätschaften bestückte Wiese sowie um bzw. durch den beliebten Gartenteich sorgten bei unseren wolligen Begleitern für die notwendige Kurzweil. Zahlreiche sich anbietende Sitzgelegenheiten und Tische luden zum Verweilen ein. Die von Siegfried mit großem Können hergestellten Grillspezialitäten, eine große Getränkeauswahl und und ein reiches Kuchenbuffet sorgten für unser leibliches Wohl.

Unsere Pulis. Natürlich brachten sie wieder einmal unglaublich viele "Puli-Verrückte" oder einfach nur am Puli Interessierte zusammen. Für unseren neu gegründeten Verein, den Puli Deutschland e.V., eine erfreuliche Angelegenheit. Elke Reinhardt-Schröder, Anette Maurer und ihre sportlichen Pulis zeigten uns mit ihren kurzweiligen Vorführungen, was Pulis alles leisten können. Das Bestaunen und Befühlen der wunderschönen Pulis jeglicher Coleur und vielfältiger Altersstufen und die tiefschürfenden Fachsimpeleien beschäftigten uns alle bis zum späten Nachmittag. Es wurden unzählige Fotos geschossen, Bekanntschaften vertieft oder neue geschlossen. Der sehr angenehme Verlauf und die perfekte Organisation des Festes durch Gisela und Siegfried hinterließ bei den Besuchern den Wunsch, schon bald bei einem weiteren "einfach einzig-artigen" Ereignis des Puli Deutschland e.V. zu Gast sein zu dürfen.